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Spende von Reilser Kerweborscht

 

Am 18. Juni 2017 luden die Reilser Kerweborscht alle Bürgerinnen und Bürger zu ihrem schon traditionellen  Reilser Dörndlfest ein. Nachdem die Kerweborscht 2014 mit großem Engagement den historischen Wach- und

 

Uhrenturm in Reilsheim renovierten, findet nun alljährlich an diesem Ortsturm in der Schulstraße das Reilser Dörndlfest statt.

 

Aus diesem Anlass spendeten die Reilser Kerweborscht aus Ihren diesjährigen Einnahmen 1000,-- € an den Verein “Licht für Afrika e.V. “

 

Die Scheckübergabe hierfür fand am Kerwesonntag beim Kerweumzug am Rathaus statt.

 

Der Verein “Licht für Afrika e.V.“ der in Tansania durch Elektrifizierung von Wassermühlen Strom in entlegene Dörfer liefert, wird mit dieser Spende weitere Elektroanschlüsse fördern.

 

 

 

Im Namen aller  dort Betroffenen dankt der Verein den Reilser Kerweborscht für Ihre

 

großzügige Unterstützung.

 

                                                           Asante Sana

 

                                                                                                                                 WR

Besucher berichten aus den Projekten in Tansania

 

Am 8. August hatte der Verein „Licht für Afrika e.V.“ Pfarrer Joseph Ngahi aus Tansania zu Gast. Er betreut dort die Gemeinde Kindimba, in der 2002 eine Wassermühle errichtet wurde. Vor 7 Jahren finanzierte Licht für Afrika die Elektrifizierung der Mühle, so dass im Dorfzentrum die Schulen und das Gesundheitszentrum Strom erhielten. In der Zwischenzeit konnte das elektrische Netz mit der Unterstützung der Rural Energy Agency (REA) auf 4 Dorfteile erweitert werden; über 200 Häuser wurden angeschlossen, 2 Mühlen errichtet und 4 Werkstätten mit Strom versorgt. Kindimba ist das 1. Dorf des Distrikts (Kreises) Mbinga, das elektrifiziert wurde. Pfarrer Joseph Ngahi bedankte sich im Namen des Dorfes, das mit diesem Einstieg in eine neue Zeit auch gleich weitere Projekte für eine Unterstützung anmeldete: in einem Seitental soll eine weitere Turbine installiert werden, denn es gibt im Dorfverbund noch 600 Häuser ohne Strom. Ein Komitee organisiert die “dörfliche Stromgesellschaft“ (SENGU) und finanziert mit den Überschüssen aus Stromerlösen neue Projekte.

 

 

Father Joseph Ngahi berichtet von Kindimba

 

Schon am 14. Juni berichtete Bruder Maximilian OSB bei seinem Besuch beim Verein „Licht für Afrika e.V.“ dem Vorstand und interessierten Vereinsmitgliedern über die Projekte in der von ihm in Tansania betreuten Region. Obwohl eine Elektrifizierungskampagne den Anschluss vieler Dörfer anstrebt, bleibt noch ein großer Bedarf in entlegenen Standorten. Außerdem stehen bei alten Wasserkraftwerken inzwischen Reparaturen oder Erweiterungen an, für die Bruder Max auf Hilfe angesprochen ist. In seinem Heimatkloster steht die Erhöhung des Damms zur Leistungssteigerung an, in dem Zentrum Imilwaha mit Schulen und Hospital unterstützt LfA  den Einbau eines neuen Getriebes für die Turbine und in dem Hospital- Zentrum Litembo sind Ersatzteile für die Überholung der Wasserturbine bereits angeliefert. In der Hauptstadt Njombe selbst hat die evangelische Diözesanverwaltung um Unterstützung bei der Energieversorgung eines neuen Ausbildungs-Zentrums gebeten. Das von LfA unterstützte Hydro Center JohnFute liegt ganz in der Nähe und eine Zusammenarbeit bietet sich an. Bruder Maximilian hat da alle Hände voll zu tun. Und LfA hat Unterstützung zugesagt. (gr)

 

Heidelberger Afrikatage

Der Verein "Licht für Afrika" plant die Teilnahme an den Heidelberger Afrikatagen

 

näheres unter:

 

http://www.afrikatage.de/

Großzügige Spende für Tanzania

Bäckereibackofen findet neuen Einsatz

Der Verein “Licht für Afrika e.V.“ fördert vorrangig im Westen von Tansania Projekte um mit Wasserkraft über Turbinen elektrische Energie zu erzeugen, um so Hospitäler, Schulen aber auch entlegene Dörfer mit Strom zu versorgen. Außerdem unterstützt der Verein  auch Existenzgründungen in Tansania, um den zumeist mittellosen Frauen ein Einkommen zu ermöglichen.

 Der Verein erhielt Informationen von einer gegründeten Bäckerei im Vorort von Dar es Salaam, die deutsche Backwaren anbieten möchte und dort besteht Bedarf an entsprechender Hardware.

Vielen Einwohnern ist hier in Bammental die Bäckerei Grab bekannt, die uns seit vielen Jahrzehnten mit frischen Backwaren versorgte. Im Jahr 2014 übergab Herr Hans Grab seine Bäckerei an jüngere Hände weiter. Bei einer Anfrage des Vereins “Licht für Afrika e.V.“ war Herr Grab spontan bereit, seinen für ihn ausgedienten Backofen zur Verfügung zu stellen.

Für diese großzügige Spende möchte sich der Verein, auch im Namen der Empfänger  bei Herrn und Frau Grab herzlich bedanken.

Am 19. Januar 2015 wurde von einer Spedition in Bammental der Bäckereibackofen für den Versand nach Tansania abgeholt.


                                   Asante sana!                                                                         WR     

Hans Grab bei der Übergabe des Backofens
Hans Grab bei der Übergabe des Backofens