TOSAMAGANGA

Aktuelle Entwicklung im Jahr 2012:

Inzwischen berichtete uns der für die Anlage verantwortliche Br. Lonjino Kasuga  über die erfolgreiche Sanierungsarbeit der Gebäude.

 

Geplant ist, dass Herr Gramberg, Ingenieur und technischer. Lehrer, Anfang nächsten Jahres im Auftrag des Vereins „Licht für Afrika“ in einem Einsatz vor Ort beim Aufbau der gelieferten Laboreinrichtungen hilft und Anleitungen gibt.

 


Aktivitäten in Cherehani

Die Station Tosamaganga wurde von deutschen Benediktinern vor 1900 gegründet, später an die italienischen Missionare der Consolata Fathers übergeben. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum mit vielfältigen Aktivitäten, verlor seine zentrale Bedeutung jedoch als das Diözesanzentrum in die nahe gelegene Provinzhauptstadt Iringa verlegt wurde.
Als wichtige Institutionen bestehen heute noch das Ipamba Hospital mit über 200 Betten und Ärzte- und Krankenschwestern- Ausbildungszentrum, das Diözesanzentrum der Schwesternkongregation mit Ausbildungsaktivitäten und Werkstätten und das Zentrum der SCIM Diözesanbrüder, die technische Dienstleistungen ausführen, Werkstätten und technische Schulen unterhalten. Neben der Primarschule und einer Sekundarschule werden auch Unterkünfte für Schüler und Studenten bereitgestellt.

Im technischen Zentrum „Cherehani“ befinden sich eine wassergetriebene Generatorstation für das Hospital, eine Turbinen getriebene Pumpstation für die Versorgung aller Institutionen mit Brauchwasser, Werkstätten und die Ausbildung von Elektrikern sowie eine Getreidemühle.
Vor 15 Jahren unterstützte Misereor die Reaktivierung der alten Infrastruktur mit ergänzenden Maßnahmen.

Servicewerkstätten und Ausbildung

Im Zentrum von Cherehani werden Schlosser-, Schreiner- und Installationswerkstätten unterhalten. Hier werden die anfallenden Arbeiten bei den technischen Einrichtungen in den Instituten in Tosamaganga ausgeführt aber keine Jugendlichen ausgebildet.

Die Elektroabteilung unterhält eine systematische Ausbildung von Elektrikern nach den Landesrichtlinien, VETA (Vocational Educational Training Authority) mit derzeit etwa 30 Auszubildenden. Sie werden neben ihrer theoretischen und praktischen Ausbildung für Praktika in den laufenden Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten der Strom- und Wasserversorgung einbezogen. So bereiten sie sich auf spätere Aufgaben in ihren Heimatgemeinden und Außenstationen vor.

Für die Ausbildungsräume wurden alte Gebäude hergerichtet und frühere Werkstätten umgerüstet. Es besteht immer noch Raumbedarf. Zusätzlich sollen Unterkünfte hergerichtet werden für die Auszubildenden, die von Außenstationen kommen oder weit entfernt wohnen.

Unterstützung durch Licht für Afrika e.V.

Der für die Anlagen verantwortliche Bruder Lonjino Kasuga ist vor drei Jahren an Licht für Afrika e.V. um Unterstützung herangetreten. Es wurden Ersatzpumpen und Turbine geliefert, die Ausbildung unterstützt und technische Hilfe geleistet.

Derzeit läuft ein Antrag für die Rehabilitierung alter Gebäude für die Ausbildung und Unterkünfte der Auszubildenden.