HABARI = Nachrichten

Elektrifizierung einer Labor- und Schwesternschule in Litembo

In Litembo ist der Bau einer Labor- und Schwesternschule "Health College" in vollem Gange. Dabei entstehen zwei Schlafsäle, ein Workshop block, ein Küchenblock, eine Mehrzweckhalle sowie zwei Klassenräume und zwei Gebäude für administrative Zwecke. Grund dieses Neubaus ist der dort drängende Ausbildungsbedarf im medizinischen Bereich.

 

Bei den Fragen zur Stromversorgung dieser Gebäude steht Licht für Afrika e.V. aktiv beratend zur Seite. Möglich sind hybride Versorgungskonzepte die Solar- und Wasserkraft kombinieren. Dabei trägt die nahe gelegene Homora-Mühle eine entscheidende Rolle.

 

Mit beispielsweise einer Nachrüstung der Homora-Mühle für „multipurpose“ Zwecke und der Installation eines Generators, könnte die Mühle das Health College mit Strom versorgen. Für den Mühlenbetrieb bedeutet das, dass die Mühle in ihren Kernzeiten zum Getreide mahlen benutzt wird und außerhalb dieser Zeit Tag wie Nacht Strom liefern kann. Das scheint eine wirtschaftliche Lösung dar zu stellen, die die Solar Grundversorgung ergänzen könnte (z.B. den  Spitzenbedarf am frühen Morgen und am Abend, Nacht- Stromversorgung und Einspeisung in die Batterien der Solaranlage).

 

Aktuell werden verschiedene Lösungsansätze erarbeitet und geprüft, um das Health College bestmöglich beraten zu können. 

Weitere Informationen werden folgen. 

Hochwasser in der Regenzeit richten Schaden an Mpapa Mühle an

Der durch Licht für Afrika e.V. unterstütze Wiederaufbau der Mpapa Mühle ist in vollem Gange. Ende November 2020 berichtet die Projektkoordinatorin Rehema Nsembele, dass das Dach sowie die Hauswände bereits wieder aufgebaut werden konnten. Der Verputz der Wände ist als nächster Schritt geplant.

Zum Hintergrundbericht:

Die Hochwasser der letzte Regenzeit haben zu Schäden an Mühlen geführt. So berichtet beispielsweise Rehema Nsembele im Projektbericht für den Zeitraum Januar - Oktober 2020 über den Zustand der Mpapa Mühle, die im Februar bei einem Hochwasser beschädigt wurde.

Das Gebäude wurde von den Wassermassen zerstört, doch die Maschinen stehen alle noch auf ihren Fundamenten und machen einen intakten Eindruck.

 

Die Arbeit besteht nun in der Öffnung, Reinigung und Überprüfung der Maschinen durch ausgebildete Handwerker. Um den Wiederaufbau durchführen zu können wurden bei Licht für Afrika e.V. finanzielle Hilfen für Baumaterialien beantragt.

 

Dem Antrag ist Licht für Afrika e.V. gerne nachgekommen und steht bei dem Wiederaufbau zusätzlich beratend zur Seite.

© Bild: "Rehema Nsembele" durch Hochwasser beschädigte Mühle in Mpapa.

© Bild: "Rehema Nsembele" der Wiederaufbau der Mpapa Mühle ist in vollem Gange.

Frauen stetig auf Erfolgskurs

Unser neues Projekt in 2020:

Verbreitung von effizienten Öfen

Nach Verzögerungen durch Covid-19 konnte das Ausbildungsseminar erfolgreich stattfinden.

Wir berichten in Kürze!

 

Ein neues Projekt ist in Planung, das vor allem für Frauen und Kinder eine Verbesserung der Lebenssituation bringt: Verbreitung von effizienten Öfen (Tanzania improved cooking stoves - TICS).

 

Das immer noch weitest verbreitete Kochsystem ist das 3-Steine-, Kochtopf-und-Feuerholz-System. Frauen und Kinder sammeln Feuerholz, dann wird das Essen bereitet, dabei sind sie durch das offene Feuer und dem Rauch gesundheitsschädlichen Gasen ausgesetzt, die vor allem Augen und Atemwege schädigen. Eine nachhaltige Verbesserung dieser Situation soll erreichet werden durch die Weiterverbreitung der TICSs, durch unseren geplanten Trainingskurs.

 

Wir wollen insgesamt 25 Personen - vor allem interessierte Frauen - von lokalen Fachleuten ausbilden lassen. Unter der Leitung von Fr. Rose Turuka lernen sie in dem Seminar aus lokalen Materialien (Lehm und Ziegel) einen effizienten Ofen herzustellen. Es gibt verschiedene Ofenformen, mobile und stationäre, mit und ohne Rauchabzug. Die Kosten für dieses mehrtätige Seminar betragen ca. € 4.000,--, die von Licht für Afrika e.V. übernommen werden. Durch die Weiterverbreitung der TICSs sollen folgende Ziele erreicht werden:

 

 - eine signifikante Reduzierung der Verrauchung der Küche oder Kochstelle und

   somit ein Rückgang der Augeninfektionen und Atemwegserkrankungen.

 

 - Effizienteres/nachhaltigeres Verbrennen des Feuerholzes, Einspraung bis zu 

   500 kg pro Jahr und Ofen.

 

 - Umweltbelastung reduziert durch verringerten Brennholzbedarf.

 

 - Arbeitserleichterung, Zeiteinsparung für Frauen und Kinder.

 

 - Arbeitspotential für Ofenbauer.

 

Durch die Virus-Pandemie ist das Trainingsseminar zur Zeit nicht möglich, da die tanzanische Regierung ein einmonatiges vorläufiges Versammlungsverbot erlassen hat.

© Bild: "Jiko Matawi" Verbesserte Herde aus Ton

Projektbericht für den Zeitraum 2019

von der Frauenbeauftragten der Diözese Mbinga,            Rosemary Turuka

Original Bericht von Rosemary Turuka.

Bilder zum Projektbericht

© Bilder und Informationen: Rosemary Turuka